Mykonos hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. Seit unserem ersten Besuch hat uns die Magie der Insel in den Bann gezogen. Meine Frau und ich haben hier geheiratet, fünf Sommer auf der Insel gelebt, viele interessante Menschen kennengelernt und neue Freunde gewonnen. Es ist einfach faszinierend, welche Vielfalt diese Insel trotz ihrer geringen Größe bietet. Man kann hier alles haben: kristallklares Wasser, einsame Strände (selbst in der Hochsaison), legendäre Partys in den schönsten Beachclubs, einfache sowie authentische Tavernen mit fairen Preisen und auch weltbekannte Restaurants.
Für mich ist Mykonos so viel mehr als nur Party. Die Insel hat auch eine spirituelle Seite, und abseits der Clubs und Restaurants findet man Orte voller Ruhe und Ursprünglichkeit. Wer offen dafür ist, wird solche Momente erleben, sich – wie so viele – in Mykonos verlieben und immer wieder zurückkehren wollen.
Die Insel hat seit der Eröffnung von Scorpios eine enorme Entwicklung durchgemacht. Viele neue Hotels wurden gebaut, weitere Beachclubs und Restaurants sind hinzugekommen. Scorpios war sicherlich ein Impulsgeber dafür, aber die Faszination für Mykonos begann nicht erst 2015 mit seiner Eröffnung. Bereits in den 1950er- und 1960er-Jahren wurde die Insel von internationalen Prominenten, Models und Künstlern besucht, die alle Einfluss auf die Szene hatten – und bis heute haben. Ich kenne Mykonos zwar erst seit 2014, kann aber feststellen, dass die Insel trotz aller äußerlichen Veränderungen in dieser Zeit stets ihre Seele und Magie bewahrt hat.
Kiki’s Taverne ist von Anfang an und nach wie vor ein Lieblingsort von mir. Hier fühle ich mich wohl und genieße das einfache und gute Essen.
Ich liebe es, dass Vassilis und sein Team – unbeeindruckt von dem Hype um Mykonos – den alten Charme beibehalten haben und ihren Gästen unaufgeregt eine schöne Zeit bereiten. Es ist so erfrischend, dass man hier keine Reservierung machen kann und in der Hochsaison manchmal bis zu 1,5 Stunden auf einen Tisch warten muss. Für viele Menschen mag das unerträglich sein; sie verpassen dadurch jedoch viel. Ich kann nur jedem empfehlen, sich darauf einzulassen und die Wartezeit als „Teil der Erfahrung“ zu sehen. Es gehört einfach dazu.
- Sich in den verwinkelten Gassen von Mykonos-Stadt treiben lassen und auch gerne mal verlaufen. Hier gibt es so viele tolle Geschäfte, hervorragende Restaurants und schöne Bars.
- Ich fahre gerne zum Leuchtturm Armenistis im Nordwesten der Insel. Der Blick von hoch oben über das tiefblaue Meer Richtung Tinos und Sonnenuntergang wirkt beruhigend auf mich.
- Einen Besuch der Nachbarinsel Delos (UNESCO Weltkulturerbe) sollte man sich nicht entgehen lassen; insbesondere im Frühjahr, wenn die Insel noch grün ist und die Blumen blühen.
Mit Geheimtipps ist das immer so eine Sache…meist sind sie nicht mehr geheim. Auch der Strand namens Kapari bei Agios Ioannis ist kein Geheimtipp, aber ich möchte ihn trotzdem gerne erwähnen. Die kleine, naturbelassene Bucht kann man nur zu Fuß erreichen, indem man über ein paar Felsen nach unten klettert. Auf der gegenüberliegenden Seite suche ich mir gerne einen Platz auf einem der abgerundeten Felsen. Die Bucht ist Richtung Westen ausgerichtet und insbesondere am frühen Abend ist die Lichtstimmung oft magisch.
Stand: Juni 2025











